Samstag, 9. Juni 2012

Zerstörung

Leider habe ich gestern einen traurigen Moment am Morgen erlebt. Mein großer, uralter Bollerwagen, den ich immer hübsch bepflanzt an der Hauptstraße stehen hatte, um auf meinen Laden aufmerksam zu machen, wurde nachts zerstört. Irgendwelche frustrierten Menschen haben ihn weggezogen und umgekippt, Erde und Blumen lagen auf dem Bürgersteig, die Holzseiten sind rausgebrochen, ebenso die Deichsel.
Ein furchtbarer Anblick morgens um halb sieben im strömenden Regen!!!
Also hab ich die Überreste beseitigt, ob sich noch was retten lässt, bleibt abzuwarten. Weil dauerhaft Trübsal blasen nicht hilft, hab ich nun zwei Zinkwannen bepflanzt, die ich auf eine schwedenrote Holzbank an die gleiche Stelle setzen werde. Abends werde ich alles reinschleppen, sonst ist wohl alles bald futsch!



Ansonsten hilft mir ein Blick in den Garten, um die negativen Gedanken schnell abzuschütteln.





Euch ein schönes Wochenende!

1 Kommentar:

  1. Ich kann gut verstehen wie Du Dich bei so einem Anblick fühlst. Denn in unserem kleinen Vorgarten haben auch schon ein paarmal die Vandalen gewütet. Die Glockenblümchen herausgerissen, die Hortensien abgerissen und auf dem angrenzenden Gehweg zertreten, den aus dem Kellerfenster herausragenden Gartenschlauch mehrmals durchgeschnitten. Beim angrenzenden Nachbarn das gleiche. Konsequenz ist, das ich im Vorgarten nichts mehr anpflanze bis wir unseren neuen Zaun haben. Das wird ein Metallzaun mit Spitzen oben drauf sein, damit man nicht mehr darüber greifen kann ohne sich wehzutun. Anders geht es offenbar nicht. Denn unseren jetzigen Maschendraht kann man bequem herunterbiegen. Auch habe ich es mir verkniffen auf unserer noch nicht durch einen Zaun geschützten Einfahrt Blumentöpfe zu plazieren, denn die hätten wir nicht lange.
    Ich verstehe solche Leute einfach nicht. Es ist doch schön wenn man als Passant nette Vorgärten und etwas liebevolle Deko sehen kann - warum muß das Schöne kaputtgemacht werden? Weshalb stört das?
    Aber sollte ich mal einen erwischen, dann ist etwas los!!!

    Ganz liebe mitfühlende Grüße,
    Tanja

    AntwortenLöschen