Mittwoch, 30. Dezember 2015

Der richtige Zeitpunkt

Wann genau ist der überhaupt mal?
Diese Frage stellte ich mir kürzlich, als ich eine Anzeige in unserem regionalen Wochenblatt sah:
"Suchen noch Mitstreiter für den `Offenen Garten´ 2016".




Mein Mann sagte spontan: "Das ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. Zu früh. Wir haben noch dies und das und jenes Projekt, da ist noch eine Baustelle, das ist noch nicht fertig..."
Natürlich weiß ich, was er meint. Die Terrasse vor dem Haus muss beispielsweise noch gemacht werden und hier und da sind noch kleinere Dinge zu verbessern, die in sein Ressort fallen.
Bei mir wäre es der neu angelegte Rosengarten, der mich am ehesten abhält. Im ersten Jahr wird eben dort noch nicht alles perfekt sein. Und auch die neue Blütenhecke im hinteren Gartenteil ist erst im Herbst gesetzt worden und noch winzig...


Die Frage ist, wie perfekt muss der Garten sein, damit man ihn an so einem Tag zeigen kann? Darf es keine offenen Projekte geben, kein offensichtliches "noch-im-werden-sein"?
Darf es keine Fehler und Mängel mehr geben oder ist das Publikum dann enttäuscht, wenn noch nicht alles so eingewachsen ist, noch nicht alles rund und glänzend wirkt, fehlerlos und ohne Makel?


Wir haben uns jetzt entschieden, noch ein Jahr zu warten. Mal sehen, ob wir dann mit unseren "Baustellen" so weit fertig sind :-)

Liebe Grüße
Katharina

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Der (wahrscheinlich) letzte Strauß des Jahres

Gestern wollte eine sehr gute Freundin zum Kaffee vorbeischauen. Also habe ich das Vormittagsschläfchen meines Zwerges genutzt, um ein paar Kekse zu backen und noch einen Strauß im Garten zu schneiden.
Und siehe da, es ließ sich noch etwas zusammenstellen!


Die Rosen "Aphrodite", "New Look" und "Souvenir de la Malmaison" hatten noch Blüten, ebenso gab es noch ein paar ansehnliche Hortensien und etwas Kamille.


Es ist doch schön, noch etwas Zauberhaftes auch im Dezember zu finden!


Montag, 7. Dezember 2015

Gartenfrei? Ach nein!

Nun hatten wir bereits den zweiten Advent und auch die Nikolausstiefel standen schon vor der Tür. Und was hat der kluge Nikolaus zu mir gebracht? Blumenzwiebeln!
Tatsächlich gab es noch einmal Tulpenzwiebeln, einen weißen Zierlauch "Mount Everest" und einen lilafarbenen "Purple Sensation".


Also habe ich mich dick eingemummelt, um dem starken Südwestwind zu trotzen und habe noch ein paar geeignete Plätzchen gefunden.


Heute scheint natürlich die Sonne und es ist absolut windstill!


Also gehe ich heute noch mal raus und schaue, ob ich nicht hier und da ein bißchen buddeln und jäten kann. Der echte Winter kommt bestimmt - denke ich :-)
Liebe Grüße
Katharina

Freitag, 13. November 2015

Julefest oder meine Weihnachtsausstellung

Ich kann noch gar nicht glauben, dass es schon wieder soweit ist. Doch am Samstag, den 21. November, findet bei mir in meinem Laden "Die kleine Stube" wieder unser Julefest statt. "Jul" ist das dänische Wort für Weihnacht und da ich viel Dänisches Dekoration im Angebot habe, leihe ich mir die Bezeichnung aus.


Bis dahin ist allerdings noch viel vorzubereiten. Ich muss noch verschiedene Einkäufe tätigen (vor allem für den selbstgemachten Eierpunsch), Kekse backen, eine Tannengirlande binden und natürlich noch gaaaanz viel dekorieren.


Damit dann alles festlich glänzt und blinkt.


Und natürlich muss genug Verpackungsmaterial bereit liegen, da nicht nur Dekoration für den eigenen Haushalt gekauft wird, sondern natürlich auch die ersten Weihnachtsgeschenke!


Wer also demnächst im hohen Norden unterwegs ist, kann herzlich gern bei mir vorbeischauen in "Die kleine Stube", Süderstraße 20, auf der wunderschönen Ostseeinsel Fehmarn.
Liebe Grüße
Katharina

Freitag, 6. November 2015

Es wird einmal ein Rosenweg....

...aber im Augenblick ist es eher ein Platz mit viel nackter Erde.



Erstmal mussten ich und mein liebster Mann den vorhandenen Rasen ausstechen und abtransportieren. Dann wurde der Weg gewählt, Unkrautvlies verlegt und mit Kies bestreut. Der Weg sollte bewusst geschwungen verlaufen - für den Weg durch ein romantisches Rosenambiente konnte ich mir nichts geradliniges vorstellen!


An einer Stelle ist ein kleiner Kreis auf dem Weg vorgesehen, da suche ich noch nach einer passenden Gestaltungsidee. Vielleicht eine Sonnenuhr, ein Wasserbecken, ein Standbrunnen....
oder einfach alles?!
Für die Randbepflanzung habe ich Vorhandenes einfach geteilt. So wächst hier nun Frauenmantel, Prachtstorchschnabel, Schafgarbe "Lilac Beauty", Akeleien und Salbei ("Ostfriesland" und "Adrian").
Dazwischen habe ich Gräser gesetzt, weil ich die Kombination aus Gräsern und Rosen so gern mag.
Und so sehen die 24 Hoffnungsträger aus:


Noch nicht sehr beeindruckend, oder?

Irgendwie nackt und holzig. Aber so ist das halt bei den wurzelnackten Rosen. Ihre Namen sind umso klangvoller. So finden sich hier unter anderem "Jacques Cartier", "Roseraie de l`Hay", "The Lady of the Lake", Princess Alexandra of Kent"....
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich dieser neue Gartenteil entwickeln wird. 
Ach, ganz ehrlich gesagt, kann ich kaum abwarten, bis nächstes Jahr die ersten Blüten kommen!!!
Liebe Grüße
Katharina

Dienstag, 3. November 2015

Das blühende Finale: Chrysanthemen

Nun sind sie wahrhaftig die Letzten, die sich von ihrer schönsten Seite zeigen; die Chrysanthemen.
Zugegeben, wenn ich diese künstliche runden Büsche im Supermarkt und in so mancher Gärtnerei sehe, bekomme ich das kalte Grausen. Allein die seltsamen Farben schrecken mich ab, vor allem, wenn gleich mehrere Töne an einem Busch zu sehen sind.
Warum?
Im Garten hingegen habe ich mittlerweile einige Sorten stehen, damit ich auch noch im November beim Nachhausekommen etwas Blühendes sehen kann - sofern ich vor Einbruch der Dunkelheit da bin!


Chrysanthemen sind in meinen Augen eine der dankbarsten und unkompliziertesten Stauden, dabei werden sie Jahr für Jahr üppiger, lassen sich problemlos teilen und sind absolut winterhart.

Clara Curtis
 Und mittlerweile gibt es doch eine ordentliche Anzahl schöner Züchtungen zu kaufen...
Julia

Poesie
Im nächsten Frühjahr möchte ich farblich noch einmal etwas anderes wagen und eine dunkelrote "Schwabenstolz" setzen - oder vielleicht auch zwei oder drei.... das bleibt noch abzuwarten :-)
Wie sieht es bei euch mit Chrysanthemen aus? Gern oder lieber gar nicht?
Liebe Grüße
Katharina

Samstag, 31. Oktober 2015

Ungewöhnlicher Zeitpunkt

Manchmal wundert man sich an der ein oder anderen Stelle, wenn eine Pflanze zu ungewohnter Zeit noch einmal zu blühen beginnt. Eigentlich sollte seit Wochen oder Monaten Ruhe sein, aber plötzlich erscheinen neue Knospen.
Kann sich eine Staude einfach mal in der Zeit vertun? Ist es ihr vielleicht zu langweilig, einfach brav ein Jahr zu warten, bis sie wieder blütentechnisch durchstarten kann?



Die rosa Flockenblume war eigentlich im Juni mit ihrer Blüte dran. Nur durch Zufall habe ich gesehen, dass sie es einfach noch einmal tut.
Aber viel verrückter finde ich meine Taglilie "Arctic Snow".


Sie hat wirklich wunderschön geblüht in diesem Jahr. Ich hatte daran absolut nichts auszusetzen. Warum sie nun glaubt, es mir noch einmal "zeigen" zu müssen, weiß ich wirklich nicht.
Ich war schon rundherum zufrieden...


So fühle ich noch einmal einen Hauch Sommer, bis hier der Gartenzaubervorhang endgültig fällt ;-)
Liebe Grüße
Katharina

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Ab ins Beet oder Ist das typisch deutsch?

Es war 2006 als die Vox-Doku "Ab ins Beet" das erste Mal ausgestrahlt wurde. Und ich war damals begeistert von der Aussicht, dass es eine Gartenserie im Fernsehen geben würde. Der Titel "Ab ins Beet" legte ja auch die Idee nahe, dass es um Beete - also Pflanzen - gehen würde. Zumindest schwerpunktmäßig. 


Da ist man als Gärtner nicht abgeneigt. Seit Bestehen der Sendung treten sowohl wechselnde Protagonisten als auch regelmäßige Hauptdarsteller aus, so wie der ehemalige Dauerstudent Claus, sein Kumpel Ralle, Ingo und Marion und noch einige andere mehr.


Der Erfolg scheint so gut zu sein, dass es seit einigen Wochen sogar noch die Auskopplung "Die Beet Brüder" gibt, in denen Claus, Ralle und Ralf Dammasch ein Gartenprojekt innerhalb von einer Woche umsetzen müssen.



Das ganze hat also durchaus Unterhaltungswert, vor allem aufgrund der "Gärtner". Aber eines fällt mir seit Beginn der Sendung auf und wurde durch die neue Serie noch verstärkt: um Beete geht es eigentlich nie. Es geht immer ums Thema "Bauen"; sei es die neue Terrasse, der Pool oder das Gartenhaus. Pflanzen kommen nur am Rande vor als Begrünung des Werkes.


Ansonsten gibt es in den Gärten vorwiegend Rasen und wenig Beete, geschweige denn Stauden, Rosen oder anderes. Die aktuell umgestalteten Gärten sahen zum großen Teil eher verwahrlost und ungepflegt aus, mit "Garten" hatten sie weniger zu tun. Und wenn die Leute nach ihren Wünschen gefragt werden, geht es meistens um Sitzplätze, Pools oder Grillecken.



Ich frage mich mittlerweile, ob das "typisch deutsch" ist? Reicht den meisten der Rollrasen mit der Terrasse und dem großen Grill?


Mangelt es da an Phantasie oder ist es die Sorge vor der potentiellen Arbeit, die ein Garten machen könnte? Was denkt ihr?
Liebe Grüße
Katharina

Sonntag, 11. Oktober 2015

Gartenwetter

Heute konnten wir uns an strahlendem Sonnenschein erfreuen. Nachteilig waren nur die Temperaturen und eine frische Brise, aber was soll`s, wenn es nicht in Strömen gießt, ist bei mir eigentlich immer Gartenwetter.

Novalis

Wobei die Nachbarn mich sicher auch schon für ein wenig seltsam gehalten haben, als ich die ersten blühenden Sträucher pflanzte, indem ich den Schnee im Februar zur Seite geschaufelt habe, um irgendwie an die Erde zu kommen, um dann ein Pflanzloch zu buddeln. Gärtnern extrem eben!

Aphrodite

Dagegen ist ein bißchen Wind oder ein flotter Regenguss noch nichts! Und bei 35 Grad und sengender Sonne komme ich erst richtig in Schwung!
Na ja, die Nachbarn halten mich sicher des Öfteren für gartenverrückt, wenn sich mich im Februar dick eingemummelt auf der Jagd nach den ersten Unkräutern in den Beeten sichten oder als ich im 9. Schwangerschaftsmonat versuchte, unerwünschtes Gras auszurupfen. Die Betonung liegt auf "versuchte".

Malva Moschata
Was das Wetter anbelangt, halte ich es mit den Engländern: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und so gärtnere ich eigentlich auch immer, nur schwere Regenschauer, Gewitter und Schneesturm können mich aufhalten ;-)

Rosenstadt Freising
Wie ist es bei euch? Spielt das Wetter eine Rolle oder seid ihr da auch eher schmerzbefreit?
Liebe Grüße
Katharina

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Herbstzeit ist Pflanzzeit

Das ist ein Slogan, mit dem eine Gärtnerei in der Region jedes Jahr zu dieser Zeit wirbt.
Mein Mann bekommt quasi spontan Schweißausbrüche, wenn er das in der Zeitung liest.
Dabei braucht er sich gar nicht speziell zu ängstigen; bei mir ist quasi immer Pflanzzeit!
(O.k., wenn der Boden hartgefroren ist, muss ich vielleicht auch mal passen, aber eine geschlossene Schneedecke hat mich auch noch nicht gehindert...)


Aber wer im Frühling sein blühendes Wunder erleben will, muss tatsächlich im Herbst den Grundstein legen - in Form von zahlreichen Zwiebeln.


Ich weiß nicht, wie ihr es haltet, aber ich setzte jedes Jahr einiges nach, auch wenn ich positiv davon ausgehe, dass die meisten Zwiebeln aus den vergangenen Jahren wieder austreiben.
Allerdings lese ich oft in Gartenbüchern, dass die porträtierten Gärtner Tulpenzwiebeln wie Einjährige behandeln und tausende jedes Jahr neu setzen.


Das dürfte rein finanziell gesehen, auch eine größere Investition sein, die ich mir für mich so nicht vorstellen kann. Bislang habe ich mit meinen Tulpen auch eher die positive Erfahrung gemacht, dass sie brav wiederkommen.


Wie ist es bei euch? Ergänzt ihr weiter oder setzt ihr jedes Jahr grundlegend neu?
Liebe Grüße
Katharina

Montag, 5. Oktober 2015

Sind Astern `en Vogue´?

Das klingt vielleicht ein bißchen seltsam, wenn man über eine Pflanze spricht, aber bei dem Thema Astern hat sich mir die Frage aufgedrängt. Vielleicht, weil ich selbst den Eindruck hatte, dass sie irgendwie ein altbackenes Image hat.

Gräser? Total angesagt.
Blumenhartriegel? Absolut hip.
Kerzenknöterich? Super modisch.
Aber Astern?

Selbst meine Mutter schaute ein wenig irritiert drein, als ich ihr anbot, von meiner "Andenken an Alma Pötschke" etwas für ihren Garten abzustechen. 

Andenken an Alma Pötschke
Dabei finde ich, dass Astern noch mal ein richtiges Highlight im Herbstgarten sind. Und es gibt tolle, intensive Farbtöne, die man im restlichen Gartenjahr nicht immer so leuchtend im Beet hat.


Vor allem die Lilatöne sind grandios....


Aber auch für Freunde zarter Nuancen ist etwas dabei...

Pyrenäen Aster "Lutetia"
Gerade von "Lutetia" bin ich restlos begeistert. Sie blüht schon seit August super üppig und passt mit ihrem zarten Lila auch ganz fantastisch zu rosafarbenen Rosen.
Wie geht es euch beim Thema Astern? Unbedingt oder muss nicht sein?
Liebe Grüße
Katharina

Samstag, 3. Oktober 2015

Auch Rosen sind Geschmackssache

Zweimal im Jahr kaufe ich mir eine Rosenzeitschrift- Kunststück, sie erscheint ja nur einmal im Frühjahr und einmal im Herbst! Ich befürchte, ich würde sie sonst wahrscheinlich auch öfters mitnehmen... (Ich weiß, ich bin schwach!)
Und immer wenn die Neuzüchtungen vorgestellt werden, bin ich fasziniert davon, dass es offensichtlich immer noch einen Bedarf nach Neuerung gibt, trotz der enormen Vielfalt an Farben, Formen und Größen. Liegt es daran, dass wir so hohe Ansprüche haben? Dass Rosen natürlich am liebsten ununterbrochen blühen sollen, dass ihr Wuchs perfekt, die Blüten traumhaft und ihre Blätter von perfekter Gesundheit sein sollen?
Aber es gibt halt auch unterschiedliche Geschmäcker, gerade, was die Farben anbelangt.
Ich gebe zu, dass ich mich jahrelang mit Gelb, Orange und Apricot sehr schwer getan habe. Aber nun habe ich an eine nackte Stelle im Beet im Vorgarten, wo ich mit verschiedenen Stauden gescheitert bin, eine "Chippendale" gepflanzt. Trotz der Worte "Orange" und "Apricot" in ihrer Beschreibung (und dem Namen "Chippendale", denn das sind so gar nicht meine Lieblingsmöbel)!


Und siehe da: Ich finde sie wunderschön!




Und nun wird es richtig gewagt. Ich habe für meinen neuen Rosengartenteil tatsächlich eine gelbe! "Teasing Georgia" bestellt. Vielleicht ist es gut, hin und wieder auch mal etwas Neues zu wagen und Vorbehalte zu vergessen. Ich bin gespannt, wie ich das Resultat im nächsten Sommer finden werde.

Dienstag, 29. September 2015

Eine zweite Rosenzeit

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose....
Das ist die Wahrheit und doch ist nur eine halbe Wahrheit, denn die Rose ist so viel mehr als nur ihre äußere Erscheinungsform, sie ist die Königin unter den Blumen, Symbol der Liebe, je nach Farbe steht sie für Reinheit oder Leidenschaft.
Wie sollte man ihr neutral gegenüberstehen?

Ghislaine de Feligondé
Wie sich ihrem Zauber entziehen? Der Eleganz, dem wunderbaren Duft, der gerade von den alten Rosen oder ihren neugezüchteten Schwestern verströmt wird?

Unbekannte Zaunkönigin

Marie Bugnet
 Ich versuche es gar nicht erst und so hat sich die Zahl der verschiedenen Arten und Sorten Jahr für Jahr bei mir erhöht. Und nun ist das Gros von ihnen noch einmal zu einem grandiosen Blütenfinale gestartet...

Sarah van Fleet

Wir sollten die letzte Rosenblüte des Jahres noch einmal in vollen Zügen genießen und ihren Zauber aufsaugen, damit wir uns ihrer im Winter erinnern können, wenn draußen nur die nackten, blätterlosen Büsche zu sehen sind, von denen man kaum glauben kann, welche Freude sie in der Lage zu bereiten sind.



Sonntag, 20. September 2015

Er blüht noch immer...

An manchen Tagen erfasst sie auch mich, die leichte Herbstmelancholie, das Gefühl des leisen Abschieds von den vielen Höhepunkten des Gartenjahres. Vor allem wenn das Wetter regnerisch und grau ist, scheint mir alles irgendwie zu Ende zu gehen.
Und dann auf einmal gibt es doch einen Lichtblick oder vielleicht auch eher eine Erkenntnis; er blüht noch immer - der Garten!


In diesem Fall kam die Erkenntnis, als ich für eine Veranstaltung kleine Blumenarrangements in Saucieren zusammenstellen musste. Ein Rundgang durch den Garten mit einem Holzkörbchen brachte ein farbenfrohes Ergebnis.


Goldrute, Rudbeckia, Cosmeen, Dahlien, Fetthennen.....


Der Anblick hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Denn solange es noch so wunderbar blüht, gibt es keinen Grund zur Traurigkeit!