Donnerstag, 19. März 2015

Mitleidsfalle Supermarkt

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Vielleicht seid ihr ja stärker als ich?!
Im Frühling und Sommer sind Supermärkte ohnehin eine latente Gefahr für mich,
weil man dort mittlerweile erkannt hat, wo man die Pflanzen postieren muss,
damit sie mir unweigerlich ins Auge fallen.
Irgendwie schaffe ich es nie, sie großflächig zu umkurven, einmal hinschielen muss ich immer....
Ich schäme mich, es zuzugeben, aber ganz dramatisch wird es, bei heruntergesetzten Exemplaren,
bei den Ungeliebten, den Übriggebliebenen, die bereits drei Woche in der künstlichen Beleuchtung des Marktes und kaum Wassergaben ausharren mussten und eigentlich auch schon ziemlich ramponiert aussehen.
So geschehen am Montag bei einem großen Discounter. Zu meiner Verteidigung muss ich anführen, dass die Pflanzabteilung direkt hinter dem Eingang kommt, ich bin quasi chancenlos.
Unterhalb von einem Dutzend völlig vertrockneten Hortensien (sie sahen zum Weinen aus und alle in Schlüpferrosa oder Schlüpferblau) standen in heimeliger Düsternis drei übriggebliebene Magnolien der Sorte "Susan".
Völlig trocken und deprimiert - und drastisch preisreduziert.
Ich konnte wirklich nicht anders, als einer von ihnen Asyl in unserem Garten zu gewähren!
Nun hat sie ein schönes Plätzchen, eine handvoll organischen Dünger und eine ganze Kanne Wasser zum Einleben bekommen - vielleicht wird sie ja eines Tages danken, indem sie so erblüht:


Kommentare:

  1. Ein fröhliches Hallo in den Morgen,
    diesen Beitrag hätte ich auch geschrieben haben können, in jedem deiner Worte finde ich mich wieder. Leider ist auch meine Mutter von dieser "Krankheit" befallen und so hat sie mir letztes Jahr ein Rosenbäumchen geschenkt, für einen Spottpreis. Ich pflanzte es in den Garten, ohne große Hoffnung, aber wir wurden belohnt. Kleine Knospen kamen zum Vorschein und auf einmal waren es gaaaanz viele und noch mehr. So kam ich zu einem Rosenbäumchen was mich mit Blüten (wenn auch nicht in meiner Lieblingsfarbe - aber trotzdem echt toll) erfreut hat. Was wäre wohl mit dem Stämmchen passiert, wenn sich meine Mutter dessen nicht angenommen hätte. Mülltonne? Ich mag es mir gar nicht vorstellen. Nun hoffe ich, dass es gut über den Winter gekommen ist und mich dieses Jahr wiederum erfreuen wird.
    Sei lieb gegrüßt von Stine

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  2. Ja, diese "Macke" habe auch ich und es macht gar nichts, wenn der begrenzte Platz im Garten nicht wäre....Sie werden es dir danken, die Geretteten! Alles Liebe von Susan

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