Mittwoch, 7. Oktober 2015

Herbstzeit ist Pflanzzeit

Das ist ein Slogan, mit dem eine Gärtnerei in der Region jedes Jahr zu dieser Zeit wirbt.
Mein Mann bekommt quasi spontan Schweißausbrüche, wenn er das in der Zeitung liest.
Dabei braucht er sich gar nicht speziell zu ängstigen; bei mir ist quasi immer Pflanzzeit!
(O.k., wenn der Boden hartgefroren ist, muss ich vielleicht auch mal passen, aber eine geschlossene Schneedecke hat mich auch noch nicht gehindert...)


Aber wer im Frühling sein blühendes Wunder erleben will, muss tatsächlich im Herbst den Grundstein legen - in Form von zahlreichen Zwiebeln.


Ich weiß nicht, wie ihr es haltet, aber ich setzte jedes Jahr einiges nach, auch wenn ich positiv davon ausgehe, dass die meisten Zwiebeln aus den vergangenen Jahren wieder austreiben.
Allerdings lese ich oft in Gartenbüchern, dass die porträtierten Gärtner Tulpenzwiebeln wie Einjährige behandeln und tausende jedes Jahr neu setzen.


Das dürfte rein finanziell gesehen, auch eine größere Investition sein, die ich mir für mich so nicht vorstellen kann. Bislang habe ich mit meinen Tulpen auch eher die positive Erfahrung gemacht, dass sie brav wiederkommen.


Wie ist es bei euch? Ergänzt ihr weiter oder setzt ihr jedes Jahr grundlegend neu?
Liebe Grüße
Katharina

Kommentare:

  1. Genau so soll es sein Katharina! Männer müssen Schweißausbrüche bekommen. ;-) Blumenkäufe sind doch viel wertvoller als alles Gold dieser Welt. Wenn ich Deine Bilder so sehe, dann freu ich mich auf den nächsten Frühling. VG Sabine

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    1. Das sind wirklich die Worte einer Gartenbotschafterin :-)

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  2. In diesem Jahr habe ich zwei Tüten Wildtulpen gesetzt, normale setze ich kaum noch, sie kommen nur sehr verhalten, manchmal verkrüppelt wieder. Viel mehr setze ich auf niedrig wachsende Zwiebelchen wie Krokus und Co. Da wurden es in diesem Jahr einige Tüten, meist aber nur, wenn ich eine Neupflanzung gemacht habe und der Boden locker ist. Ansonsten kommt man ja hier kaum in den Boden.

    Sigrun

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    1. Das klingt ja nach sehr schwierigen Bodenverhältnissen! Bislang zeigen sich fast alle Zwiebeln recht zuverlässig, bis auf ein paar Allium. Mal sehen, was uns das Frühjahr bringt!
      Liebe Grüße
      Katharina

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  3. Guten Morgen!
    Also ich ergänze, aber auch nur, weil ich an den Tulpenzwiebelpackungen im Laden nicht vorbeigehen kann ;) ;) Dieses Jahr habe ich ganz viele Queen of Night-Tulpen dazugesetzt, zu den 20, die ich schon hatte. Und beim Crambe, der auch neu ist, Frühlingsanemonen. Zum einen, weil es tolle Blumen sind und zum anderen, weil ich den Tipp bekommen habe, beim Crambe für das Frühjahr was zu pflanzen wegen des vielen freien Platzes.
    Zudem gehöre ich auch auch zu den Ganzjahr-Pflanzern ;) Nur die Schneedecke hat mich bis jetzt gehindert..
    Viele Grüße
    Tatjana

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    1. Oh, die Queen of Night finde ich auch schick, ich hoffe, sie kommen im Frühjahr bei dir groß raus! Ich hatte leider Pech mit meinem Crambe, ich bin gespannt auf Bilder von deinem Exemplar :-)
      Liebe Grüße
      Katharina

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  4. Hallo Katharina,
    eigentlich hatte ich mir vorgenommen, noch ganz viele Zwiebeln zu setzen. Aber ich treffe immer auf irgendwelche kleinen Zwiebeln (wohl meist Muscari), sowie ich in den Boden steche.
    LG Kathinka

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    1. Das kenne ich. Man vergisst bis zum Herbst irgendwie, wo man schon Zwiebelpflanzen hatte und stößt dauernd auf besetzte Stellen!
      Liebe Grüße
      Katharina

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  5. Dieses Jahr, liebe Katharina, habe ich mir geschworen, keine neuen Tulpen- oder Alliumzwiebeln zu legen. Im Gegenteil: in der Garage steht ein Eimer mit Tulpenzwiebeln, die ich aus der Erde genommen hatte, weil im Frühling nur Blätter erschienen waren. Ich habe in den letzten zwei Jahren viele Zwiebeln gesetzt und die Erfahrung gemacht, daß sie im ersten Jahr blühen und dann? Mein Verdacht ist, daß die neuen Sorten so gezüchtet werden. Mein Vater hatte Tulpen im Vorgarten, die mehr als 20 Jahre jedes Jahr wieder blühten. Und ich las auch von einem Garten, in dem die alte Darwin-Sorte Appeldorn 30 cm tief gepflanzt war und jedes Jahr zuverlässig blühte. Dazu braucht man allerdings den passenden Gartenboden mit tiefem Grundwasserspiegel. Mir genügt mein Schneeglöckchen-, Märzenbecher- und Krokusgarten. Die Blumenzwiebeln kommen nicht nur jedes Jahr wieder, sondern vermehren sich noch fleißig. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Edith

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    1. Vielleicht hast du Recht, dass die Zwiebeln tatsächlich nicht mehr so langlebig sind, wie die alten Sorten. Wir sind ja auch dankbare Konsumenten!
      Liebe Grüße
      Katharina

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  6. Hallo Katharina, eigentlich hatte ich mir vorgenommen nur noch Wildtulpen zu setzen, da sie zuverlässlich jedes Jahr wieder erscheinen. Ein Vortrag von J. van der Kl*et im Frühjahr hat mein Tulpenfieber wieder entfacht und so bin ich vor einigen Wochen schwach geworden und habe für kleines Geld Tulpen-, Allium- und Krokuszwiebeln ergattert. Es gibt einige langlebige Tulpen und die Queen of the Night war auch dabei, was ich nur bestätigen kann.
    Leider muss ich den Großteil noch verbuddeln...das ist Gartenarbeit, die ich gar nicht mag... aber dabei kann man ja vom Frühling träumen.;-)
    LG Marita

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    1. Hallo Marita,
      das mit den Vorsätzen kenne ich, aber es ist schwierig stark zu bleiben, sobald man die Packungen mit den Zwiebeln sieht. Das Verbuddeln ist auch nicht mein Liebstes, zur Zeit sind die hohen Stauden irgendwie immer im Weg und ich habe oft vergessen, wo ich bereits in der Vergangenheit Zwiebeln gesetzt habe und buddel an der gleichen Stelle wieder rum!
      Liebe Grüße
      Katharina

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