Sonntag, 31. Mai 2015

Der Mai endet, willkommen im Juni!

Der Wonnemonat Mai endet, doch die Wonne hielt sich in diesem Jahr ganz schön in Grenzen. Es war häufig windig und kühl, selten kam man mal aus der Jacke raus. Leider.
Nichtsdestotrotz ging es im Garten voran, die Tulpenblüte erlebte einige Highlightmomente, nun kommen die Stauden aus ihren Startlöchern und der Rosenmonat Juni wird hoffentlich richtig durchstarten :-)


In Sachen Allium rüste ich Jahr für Jahr auf. Hier kombiniert mit rosafarbener und weißer Lupine, deren Blüten langsam in Fahrt kommen.


Rosa Akeleien habe ich reichlich. Man sieht sie an den verschiedensten Stellen hier im Dorf, es sind also echte Vagabunden!


Lila Akelei vor Storchschnabel "Bevan" im Senkgarten.


Daneben weiße Nachtviolen (Hesperis Matronalis).


Auf dem Wall an der Straße blühen die blauen Flockenblumen, bald folgen die roten Spornblumen (Centranthus Ruber).


Die Margeriten fühlen sich wohl bei uns und verteilen sich in verschiedenen Gartenzimmern...


Die erste Rose in diesem Jahr ist die weiße Rosa Rugosa "Marie Bugnet", die oben auf dem Steingarten trohnt. Da ist es im Kies wahrscheinlich besonders warm.
Ich freue mich wie eine Schneekönigin auf den Juni, dann kommen endlich meine Pfingstrosen zur Blüte, die Rosen und und und
Da bekommt mich keiner aus den Garten raus!!!


Sonntag, 24. Mai 2015

Allzweckwaffe Storchschnabel

Ihn gibt es quasi für jede Lebenslage und nach jedem Geschmack: Storchschnabel.
Für mich ist er im Garten eine unverzichtbare Allzweckwaffe; mal dient er der Schönheit, mal auch als knallharter Unkrautunterdrücker (meist links oder rechts am Zaun, wo das Unkraut meiner Nachbarn auf Grenzüberschreitung lauert).
Egal ob schattig oder sonnig, feucht oder trocken, im Beet oder Steingarten - von den rund 300 Sorten Storchschnabel gibt es quasi immer das passende Angebot.


Bei mir kommt er auch in verschiedenen Lebenslagen zum Einsatz - wie hier zum Beispiel Geranium cinereum ssp. subcaulescens 'Giuseppii' - Grauer Storchschnabel


Mein absoluter Topfavorit ist die Hybrid-Sorte "Rozanne", die locker einen Quadratmeter füllt und auch gerne ein wenig klettert, wie hier an den Rosen.



Geranium Psilostemon-Hybride 'Ivan' - Armenischer Storchschnabel



Nochmal "Rozanne", von der ich mehrere Exemplare habe - sie lässt sich nämlich auch gut durch Teilung vermehren.



Geranium macrorrhizum 'Bevan' - Balkan-Storchschnabel 


Er wächst auf der rechten Mauer meines Senkgartens und sieht zu dieser Jahreszeit toll aus. Da er sich prima über seine Rhizome vermehren lässt, habe ich ihn als Unkrautwächter am Zaun und auch unter meinen Sträuchern gepflanzt. Das gilt auch für seinen heller blühenden Kollegen "Spessart".
Das ist nur eine kleine Auswahl aus meinem Garten, denn seit ich den ersten Storchschnabel gepflanzt habe, bin ich ein Fan dieser bezaubernden und vielseitigen Pflanzen geworden.
Seid ihr auch Storchschnabelisten???
Liebe Grüße
Katharina

Mittwoch, 20. Mai 2015

Der späte Frühling

Langsam geht der Frühling zur Neige, die Narzissen sind längst verblüht und die Tulpen auch beinahe. Ein bißchen schmerzt der Abschied von der ersten Aufbruchstimmung ins neue Gartenjahr und doch kann man mit Zuversicht nach vorne schauen - schließlich kommt noch so Vieles; die Zeit von Rittersporn, Phlox und Sonnenhut liegt noch vor uns, die herrliche Rosenzeit steht schon bevor....
doch hier blühen noch die letzten Tulpen...




Nun stehen die Akeleien in den Startlöchern...


... und natürlich Zierlauch und Iris.


Mein Lieblingsstrauch ist zur Zeit die Kalmiendeutzie, die überreich blüht. Einfach traumhaft schön!


Ich wünsche euch noch einen schönen Spätfrühling!

Dienstag, 12. Mai 2015

Must-Haves unter den Stauden: Duftnesseln

Es gibt einige Stauden, die für mich im Garten unverzichtbar sind. Manchmal ist es die Farbe, die Größe, die Blühfreude oder die besonders ausdrucksstarken Blätter, die mich so faszinieren.


Eine besondere Vorliebe habe ich für die Farbe Blau - so wie hier bei Silberblatt-Ehrenpreis, Lavendel und Katzenminze. Sie passt einfach genial zu silbernen Blättern oder zu weißen und rosafarbenen Blüten.


Ein besonderes "Must Have" ist aber die Duftnessel. Abgesehen von der Farbe (es gibt sie auch in rosa oder weiß) weist sie eine stattliche Höhe von gerne auch über einem Meter auf, mit der sie viele andere Stauden überragt.


Und sie ist der Schmetterlingsmagnet schlechthin. Dutzende Exemplare scharen sich im Sommer um meine Duftnesseln - und auch die Bienen sind nicht abgeneigt.



Die schönste aller Sorten ist für mich die "Black Adder", deren Blütenkolben dunkel, ja fast schwarz wirken, wie der Name schon andeutet, und die einen tollen Kontrast zu den helleren Lippenblüten bilden.

Wer noch ein sonniges, eher trockenes Plätzchen frei hat, sollte die "Black Adder" bei sich einziehen lassen - und das Schmetterlingsschauspiel im Sommer genießen!
 

Sonntag, 10. Mai 2015

Der Wonnemonat Mai und falsche Sparsamkeit

Der Mai ist mein absoluter Lieblingsmonat; es ist alles noch frühlingsfrisch, die Tage sind lang und hell, die Temperaturen geben schon einen Vorgeschmack auf den Sommer - und man weiß, dass noch immer Monate voller Wärme vor einem liegen!



Die späten Tulpen sorgen noch für leuchtende Farbklekse im Beet - aber ich muss gestehen, es ist wie immer: Es sind zu wenige! Viel zu wenige!!! Warum sind da gefühlte kilometerweite Lücken? War ich zu geizig? Zu sparsam?
Im Herbst, wenn ich kiloweise Tulpen-, Narzissen- und Zierlauchzwiebeln gekauft habe, fühle ich mich geradezu spendabel. Ich laufe im Garten hin und her und platziere hier und da eine neue Zwiebelgruppe. Zwischen den Stauden, die zu diesem Zeitpunkt noch viel Platz im Beet einnehmen, erscheint mir teilweise kaum noch ein Fleckchen frei zu sein... Und im Frühjahr, wenn alles gerade erst wieder anfängt auszutreiben, kommt mir alles viel zu nackt und kahl vor. Natürlich nehme ich mir dann vor, im kommenden Herbst richtig in die vollen zu gehen und noch in seeeehr viele Kilo 1a Tulpenzwiebeln zu investieren, damit es im Frühjahr endlich so richtig üppig aussieht....


Am bzw. in den Teichen geht es jetzt auch mit der Blüte los. Die bezaubernden, kleinen, blauen Iris leuchten zwischen den Steinen hervor. Ich liebe sie!

 
Und das filigrane, weiße Wiesenschaumkraut tanzt mit seinen zarten Stängeln im Wind, der durch die Sumpfzone streicht. Schon seit Wochen blüht es unermüdlich und setzt somit den Start für großen Teich.
Ich wünsche Euch blütenreiche Tage!