Sonntag, 7. Februar 2016

Für schwierige Plätze

Es ist tatsächlich ziemlich unspektakulär. Die kleinen, blauen Blüten sind nett anzusehen, gerade wenn noch nicht so viel anderes blüht. Und "Immergrün" (Vinca)  ist auch nicht gerade der Name eines Stars im Beet.


Aber ich finde, das Immergrün hat andere Qualitäten. Es ist nämlich extrem anspruchslos und kommt auch in eher schattigen Lagen gut zurecht. Da verbreitet es sich mit ihren bogig wachsenden Ranken recht zügig und kann auch wenig schöne Plätze schnell begrünen.


Über die wenig geliebten Schmuddelecken wird ja selten und nicht so gern gesprochen, aber fast jeder hat so eine. Bei uns liegt sie hinter dem Gastank. Der ist an sich schon kein optisches Highlight (nicht mal in geschrubbtem Zustand), aber dahinter ist ein wirklich undankbarer Bereich. Er ist eher schattig, lehmig und der Boden steinhart. Da macht gärtnern so gar keinen Spaß! Und ich habe lange rumexperimentiert um herauszufinden, was dort überhaupt gedeiht. Das Immergrün schlägt sich um Längen am Besten. Es ist vom harten Boden unbeeindruckt und wächst fröhlich vor sich hin und so wird aus dem Bereich, den ich eigentlich am liebsten meide, noch etwas einigermaßen Ansehnliches.
Wie ist es bei euch mit den schwierigen Ecken? Oder habt ihr das Glück, keine zu besitzen?
Liebe Grüße
Katharina

Kommentare:

  1. Hallo Katharina, das Große Immergrün (Vinca major) eignet sich hervorragend für solche Ecken. Es braucht ja nur ein wenig Erde und schon schlägt es Wurzeln und hangelt sich immer weiter. Bei mir ist es der Platz unter den großen Kiefern. Ich hatte zwei alte Eichenkübel, von denen der Boden abgefault war. Also stellte ich sie ohne Boden unter meine Schwarzkiefer und bepflanzte sie mit Lenzrosen. Natürlich nahm ich gute, gemischte Erde. Und siehe da, nun stehen sie dort schon seit 2 - 3 Jahren und gedeihen. Allerdings darf ich das regelmäßige Gießen nicht vergessen. Du siehst, auch ich gebe mein Bestes, um schwierige Ecken nicht schwierig aussehen zu lassen. Eine schöne neue Woche wünscht Edith

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    1. Hallo Edith,
      ich glaube, das ist wohl das große Geheimnis, dass man es schafft die schwierigen Ecken nicht so schwierig aussehen zu lassen :-)

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  2. Wer hat keine schwierigen Ecken! Ich habe auch ein Stück Vinca, vom Vorgänger. Ein großer Fan davon bin ich nicht, es wächst mir nämlich am Übergang in die Stauden und das ist schlecht. Kaum schaut man weg, ist es schon wieder irgendwo drinnen. Trotzdem, nützlich für größere Gärten mit trockenen Ecken ist es auf alle Fälle, genau so wie manche Geraniumsorten.

    Sigrun

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    1. Hallo Sigrun,
      ich hatte auch schon das Vergnügen festzustellen, dass es ganz schön anstrengend ist, Vinca in seine Schranken zu weisen. Nun wächst es bei mir nur noch an Stellen, an denen es sich austoben darf und nichts anderem zu nahe kommt.
      Liebe Grüße
      Katharina

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