Samstag, 30. April 2016

Frische Grün

Bei einem Blick aus dem Fenster freue ich mich jeden Morgen wie eine Frühlingskönigin (Schneekönigin passt an dieser Stelle einfach nicht!!).
Nicht nur die Blüten der Frühlingsblüher sind in dieser Jahreszeit schön, ich finde, das frische Grün ist einfach ein Highlight an sich. Überall treiben Bäume, Sträucher und Stauden aus, alles hat irgendwie eine positive Ausstrahlung :-)


Und erstmal diese Vorfreude, die mich erfasst! Es ist zwar noch endlose Wochen entfernt, bis einer meiner Phloxe blüht, aber ich sehe jetzt schon, wie üppig die verschiedenen Sorten austreiben und freue mich auf ihre werdende Schönheit.


Bis zur Pfingstrosenblüte ist es nicht mehr so weit. Ich habe einige Exemplare geteilt und umgesetzt und bin schon ein bißchen gespannt, ob ich ein paar Blüten sehen werde oder ob sich die Damen von ihrer divenhaften Seite zeigen. Na ja, bei einer solchen Schönheit können sie sich ein paar Allüren leisten.


Die Hortensie, die sich in diesem Beet tummeln, werden auch noch eine ganze Zeit brauchen, bis sie ihre Blütenteller ausbreiten, dafür gibt das Lungenkraut einen wunderbaren Tulpenbegleiter ab!
 Wie ihr seht, gab es mal wieder einen Regenschauer, so wie gefühlt alle halbe Stunde ;-)


Tulpe "Spring Green" kontrastiert wunderbar mit der dunklen, moosbewachsenen Mauer, die eher etwas düsteren Charme versprüht. Hier werden ab Juni die Rosen das Kommando übernehmen.
Wie freue ich mich darauf!
Liebe Grüße
Katharina

Donnerstag, 28. April 2016

Ein unterschätzter Nebendarsteller: die Bergenie

Sie ist nicht unbedingt der laute Star im Beet, die Diva, nach der man sich umdreht, weil ihr Auftritt einen sofort aus den Socken haut. Und doch ist sie eine besondere Schönheit, die über viele Vorzüge verfügt.

Ich habe Bergenien tatsächlich zum ersten Mal vor einigen Jahren in einer Gartenzeitschrift gesehen. Dort dienten sie als Blattschmuckstaude zum Einfassen eines Weges. Das tolle Laub stach mir sofort ins Auge und ich habe die ersten drei Exemplare gekauft und im kleinen Garten am Laden unter den alten Apfelbaum gepflanzt. Es handelt sich um die Sorte "Biedermeier", die seitdem zusammen mit Vergissmeinnicht und schlichten, roten Tulpen im Frühjahr blüht.


Auch wenn immer gesagt wird, dass die Blüten eher nebensächlich sind, finde ich sie ausgesprochen schön. Das restliche Jahr sorgen die großen Blätter dafür, dass unerwünschte "Wildkräuter" (ausnahmsweise bin ich mal politisch korrekt ;-) nicht zum Zuge kommen.




Trotz ihrer Vorzüge habe ich den Eindruck, dass Bergenien nicht unbedingt zu den "angesagten" Stauden gehören, vielleicht eher als "altmodisch" angesehen werden. Wie ist es bei euch im Garten?
Liebe Grüße
Katharina

Montag, 25. April 2016

Wetterkapriolen - es ist halt April!

Im Augenblick haben wir das personifizierte Aprilwetter, mal Sonne, dann wieder Regen, Schnee, Hagel, Gewitter... alles ist dabei.
Bislang scheinen die Pflanzen das gut zu verkraften, nur meine Dahlienknollen machen mir ein wenig Sorge. Ich hoffe, der Frost hält sich ein bißchen zurück ;-)
Dafür zeigen sich die frühblühenden Tulpen von ihrer schönen Seite.




Aber es ist wie jedes Jahr: Ich habe viel zu wenig Tulpen gepflanzt!!!


Wieso ist mir das nur wieder passiert? Jedes Jahr will ich großzügig Zwiebeln setzen, um ein großes Feuerwerk im Frühling zu erleben und im Frühling frage ich mich, warum so viele Stellen unbesetzt geblieben sind.


Ich glaube, ich sollte jetzt ein paar Bilder von den Beeten machen, damit ich in diesem Jahr nichts übersehe,


Seid ihr mit eurem Tulpenbestand zufrieden?
Liebe Grüße
Katharina

Samstag, 23. April 2016

Fritillaria Imperialis oder des Kaisers Krone

Sie bieten schon einen majestätischen Anblick zu dieser Jahreszeit - zum einen wegen ihrer Größe. zum anderen wegen ihres imponierenden Habitus - die Kaiserkronen.
Hoch hinaus ragen sie mit ihrem langen Stiel, als wollten sie von dort oben alles überblicken, mit ihrem dichten Blütenkranz.


Fritillaria Imperialis ist ihr botanischer Name, Fritillaria bedeutet "Würfelbecher" und soll sich auf die Form der Blüte beziehen, Imperialis heißt "kaiserlich". Im kleinen Garten an meinem Laden habe ich drei gelbe Exemplare, die dort schon ihre Volljährigkeit erreicht haben dürften.


Wunderschön, oder?
Zuhause habe ich im Herbst drei orangefarbene Exemplare in den Rosengarten gepflanzt. In diesem Jahr sollen noch Gelbe hinzukommen. Wichtig ist bei den Kaiserkronen die Düngung. Ohne mögen sie nämlich nicht blühen und treiben nur Blätter aus, wie ich aus eigener Erfahrung weiß!


Aber dann sind sie eine Pracht! Wie steht es bei euch mit den Kaiserkronen?
Liebe Grüße
Katharina

Donnerstag, 21. April 2016

Streuobstwiese im Narzissenrausch

Wir haben ganz am Ende unseres eher langgestreckten Grundstücks eine Streuobstwiese angelegt, das ist jetzt drei Jahre her.
Am Ende des Senkgartens flankieren zwei Birnen den Anfang dieses Gartenteils. Dann folgen auf der Wiese selbst drei Apfelbäume, eine Pflaume und zwei Kirschen.


Mein Mann - seines Zeichens Herrscher über unseren Rasenteppich (und all die Unkräuter darin) - mäht so, dass rund um die Bäume großzügige Quadrate stehenbleiben. In diese habe ich Narzissenzwiebeln gesteckt, die sich langsam aber sicher auch vermehren.


Und so ist das Bild in diesem Gartenteil zur Zeit äußerst heiter :-)
Eigentlich fehlt hier nur noch eine Bank, um das ganze Bild entspannt genießen zu können...



Liebe Grüße
Katharina

Montag, 18. April 2016

Belagerungszustand... oder doch besser: Wunder aus der Samentüte

Ich halte es ja tatsächlich für ein Wunder, wenn man so ein Samentütchen öffnet und einen Blick hineinwirft. Die Samen sind alle so verschieden.
Längliche, fast gestreift wirkende Stifte sind es bei Tagetes, recht große, eckige, leicht gelbliche Formen bei der Skabiose und winzigkleine, so dass man fürchten muss, sie werden beim ersten Windstoß unhaltbar davonfliegen, sind es beim Mohn und Löwenmäulchen.
Und doch wird aus jedem Samenkorn eine Blume - teilweise sogar ganz schön große Exemplare.



Aber einige der zu säenden Kandidaten, die ich vergnügt bestellt hatte, wollen erst eine Weile im Haus wohnen. Also habe ich entsprechende Minitreibhäuser für die Fensterbank zum Vorziehen gekauft. Löwenmäulchen, Leykojen und Sommerphlox sollen es doch gut haben!


Nachdem die Lage in den vier Käste überfüllt zu werden drohte, wurde sie pikiert und in Töpfchen gepflanzt, die ebenfalls auf den Fensterbänken platziert wurden...na ja, und auf Kommoden, Tischen, Küchenschränken.... , quasi neben den Dahlien und Taglilien und den Hortensien, die ich auch noch ziehe...
Mein Mann erkundigte sich kopfschüttelnd, wann denn der Belagerungszustand endlich aufhören würde.
Ich gebe zu, es sieht auch nicht so richtig schick aus, die ganzen Plastiktöpfchen so aufgereiht. Aber ich habe versprochen, dass es nur noch ein paar Wochen andauert, bis sich die Lage wieder entspannt hat. Vielleicht motiviert das, über einen Wintergarten nachzudenken? Da wäre ja so richtig Platz!

Liebe Grüße
Katharina

Montag, 11. April 2016

Es blüht auch was

Langsam könnte man ja den Eindruck gewinne, dass bei uns nur Äcker umgegraben und Kiesmassen bewegt werden! Aber tatsächlich ist rundherum in den anderen Beeten, Töpfen und Schalen der Frühling eingezogen. Vor allem viele Narzissen in strahlendem Gelb und leuchtendem Weiß erfreuen das Herz, die Hyazinthen lassen das Herz mit ihrem Duft höher schlagen und die farbenfrohen Hornveilchen sorgen für ein Lächeln.





Strahlen sie nicht eine unbeschwerte Heiterkeit aus?


Gelbe Narzissen und intensiv blaue Hyazinthen sind einfach eine tolle Kombination, ich habe mir vorgenommen, mehr davon zusammen zu pflanzen. Hoffentlich kann ich mir  das bis zum Herbst merken!!!


Auch die ersten Tulpen öffnen langsam ihre Blüten.


Bei diesen Bildern lässt sich das Schuttsammeln im neuen Gemüsebeet besser verkraften! Auch wenn ich dabei innerlich doch fluche... Warum lassen Menschen Schutt auf ihrem Grundstück abkippen und verbuddeln ihn dann? Weiß der Himmel!
Liebe Grüße
Katharina

Samstag, 9. April 2016

Fortschritte mit Kies

Das Wetter ist prima, die Fortschritte auch. 
So kann man die Lage zusammenfassen.
Der Laster mit dem Kies war da und mein Mann hat flott losgeschippt. Natürlich war das nicht ganz so einfach, denn der Kies wurde zu Beginn des Vorgartens abgekippt und musste Schubkarre für Schubkarre erst nach hinten gefahren werden.


Vorher hat mein Lieblingsgatte die Fläche eingeebnet und das Beet mit Natursteinen eingefasst.
Das obere Beet ist quasi leicht erhöht. 


Unter dem Kies ist natürlich Unkrautvlies ;-)
Ihr seht, mein Mann musste einiges tun. Ich und mein Zwerg konnten nur mentalen Beistand leisten. Seit der kleine Mann laufen kann, muss einer hinter ihm herlaufen und mein Mann ist der schnellere Schaufler!


An einer Stelle kommt dieser Schlauch hoch, aber Näheres zeige ich, wenn es fertig ist.


Wo wir dann schon Kies bestellt hatten, haben wir im Vorgarten auch noch einigen ausgebracht. An dieser Stelle war sonst Rindenmulch, Kies sieht da aber irgendwie besser aus und verrottet nicht jedes Jahr!
Ich hoffe, eurer Tun im Garten macht ebenso Fortschritte und ihr konntet das schöne Wetter nutzen :-)
Liebe Grüße
Katharina

Sonntag, 3. April 2016

Umbauwahnsinn im Gemüsebeet

Das Wetter - herrlich!
Das Kreuz - schmerzt!!
Denn der Umbauwahnsinn im alten Gemüsebeet hat Fahrt aufgenommen. Ich schrieb ja schon vor einiger Zeit, dass wir (oder war ich es?) überlegt haben, dass unser Gemüsebeet an einer anderen Stelle besser passen würde, vor allem, weil es stilistisch nicht mit den Teichen harmoniert. Irgendwie war es da eher ein Fremdkörper.


Davor ist der Bachlauf, der bislang nur ein auf einer Seite und nur ein paar Meter Ufer hatte. Ansonsten lief er mitten durch den Rasen. Nachdem mein Mann einige Verarmungsängste durchgestanden hat ("Wir werden ein Vermögen für Kies ausgeben müssen), haben wir die ersten Schritte getan. Der Zaun wurde abgebaut und los ging`s!


Nun haben wir ein Kiesufer zu beiden Seiten, das weiter mit Taglilien und Iris sowie Zierlauch für das Frühjahr bepflanzt wird. Der Rasen wurde in einer Art Bogen vergrößert - das ist mal ganz was Neues für mich, sonst wird die Rasenfläche eher verkleinert ;-)


Und es gibt schon einen Steg auf der rechten Seite, um angenehm hinüberzugehen.


Der Rasen ist unsere Version des Rollrasens - im angehenden Gemüsebeet ausgestochen und hier neu eingesetzt. Gegebenenfalls wird noch mit Erde ausgebessert und nachgesät. An der Ecke bleibt ein Beet bestehen. Wie es dann weitergeht, werde ich euch zeigen, wenn wir es genau wissen ;-)


Hier seht ihr noch mal den rechten Teich, den wir auch mit etwas Kies am Ufer eingefasst haben, damit alles harmonisch ineinander übergeht. Nun müssen wir die nächsten Tage die Ärmel hochkrempeln und weiter Erde bewegen - auf geht es!
Liebe Grüße
Katharina