Montag, 10. Juli 2017

Was macht man mit den Plagen?

Sie säen sich aus wie die Verrückten, tauchen überall auf und wo man an anderen Pflänzchen hätschelt und tüddelt, ohne dass sie sich recht zum Wollen entscheiden können, drehen die Vagabunden auch unter schwierigsten Bedingungen auf.
Trockenheit? Nässe? Steiniger Boden? Matsch? Nährstoffmangel? Für manche ist das kein Thema.


Ringelblumen habe ich im ersten Jahr ganz naiv in meinen Gemüsegarten gesät. Weil ein blühender Bauerngarten, eine gemischte Kultur, so etwas schönes ist. Seitdem haben sie sich explosionsartig vermehrt und tauchen überall auf. Und das in wenig in Gelb und noch mehr in Orange!!! Und ich mag Orange wirklich nicht.


Mutterkraut habe ich beim Einzug geschenkt bekommen. Wohlgemerkt: 1 unschuldiges Pflänzchen! Damals habe ich mich über alles gefreut, was irgendwie die vielen kahlen Flächen gefüllt hat. Mittlerweile wächst Mutterkraut überall- auch im Kies.


Ähnlich war es mit einer purpurfarbenen Schafgarbe und Margeriten. Teilweise jäte ich all diese Kandidaten großzügig aus den Beeten raus, weil sie sonst noch mehr Oberwasser gewinnen. Ein bisschen darf immer bleiben - ich bin ja kein Unmensch!


Eine weiße und eine rosafarbene Duftmalve habe ich selbst käuflich erworben - zwei Jahre später ist ihre Zahl nicht mehr zu überblicken. Aber wunderschön finde ich sie immer noch.


Und was kann man mit all diesen Plagegeistern noch tun? Man macht einfach haufenweise schöne Sträuße daraus und freut sich darüber!


Und so gesehen, sind sie doch ein Hingucker, oder?
Habt ihr auch solche Pflanzen im Garten, die euch in ihrem Verbreitungsdrang manchmal zur Verzweiflung treiben?
Liebe Grüße
Katharina

Kommentare:

  1. Mich bringen Unmengen an Akeleien zur Verzweiflung, dazu noch Lungenkraut und in letzter Zeit kommt auch noch Brunnera dazu. Da hilft nur jäten und nochmals jäten, anders wird man diese Plagen nie mehr los

    LG Lis

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  2. Mich bringen Unmengen an Akeleien zur Verzweiflung, dazu noch Lungenkraut und in letzter Zeit kommt auch noch Brunnera dazu. Da hilft nur jäten und nochmals jäten, anders wird man diese Plagen nie mehr los

    LG Lis

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  3. Die Malven sind bei mir überhaupt nicht gewachsen, aber dafür gibt es Muttertag, Akeleien, Ackerwinden, Klee, usw. Katastrophal sind vor allem die Winden.

    LG Kathrin

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